{"id":2711,"date":"2014-11-12T20:28:18","date_gmt":"2014-11-12T19:28:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=2711"},"modified":"2015-01-18T22:05:12","modified_gmt":"2015-01-18T21:05:12","slug":"dignity-therapy-die-intervention","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=2711","title":{"rendered":"Die psychologische Intervention"},"content":{"rendered":"<p>Dignity Therapy (DT) ist eine Art Biographiearbeit, durch die W\u00fcrde mittels dreier Faktoren gest\u00e4rkt wird:<\/p>\n<ol>\n<li>Generativit\u00e4t \/ Hinterlassenschaft<\/li>\n<li>Essenz der Pers\u00f6nlichkeit<\/li>\n<li>Grundhaltung der Behandler<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Generativit\u00e4t \/ Hinterlassenschaft<\/strong>: Ein wesentliches Merkmal der DT ist die Erstellung eines Dokuments, das den Angeh\u00f6rigen hinterlassen wird.<\/p>\n<p><strong>Essenz der Pers\u00f6nlichkeit<\/strong>: Durch gezieltes Nachfragen und Aufschreiben der Erinnerungen, W\u00fcnsche und Anliegen des Patienten soll die Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr das eigene Leben erh\u00f6ht, die Sinnfindung unterst\u00fctzt und die Bedeutung des eigenen Lebenswerks erkannt oder verst\u00e4rkt werden. Geleitet wird dieses Biographiegespr\u00e4ch durch einen Fragenkatalog, der sich auf die &#8222;W\u00fcrde bewahrenden Ressourcen&#8220; des W\u00fcrde-Modells gr\u00fcndet. Dieses Gespr\u00e4ch wird aufgezeichnet, transkribiert, mit dem Patienten besprochen und bearbeitet und schlie\u00dflich als schriftliches Dokument dem Patienten \u00fcbergeben.<\/p>\n<p><strong>Grundhaltung der Behandler<\/strong>: Der Interviewer vermittelt durch seine Anteilnahme und Offenheit, seine Pr\u00e4senz W\u00fcrde. Hier wird der Aspekt des &#8222;Lebens im Hier und Jetzt&#8220; aus dem W\u00fcrde-Modell erf\u00fcllt.<br \/>\nAu\u00dferdem muss der Behandler auch mit schwierigen Situationen umgehen k\u00f6nnen &#8211; denn nicht jede Biographie bzw. nicht jede Lebensbilanz f\u00e4llt positiv aus. Der Patient kann sehr emotional reagieren, Beziehungskonflikte oder Trauer k\u00f6nnen in den Vordergrund treten.<\/p>\n<p>Es handelt sich bei dieser Methode um eine psychologische \/ psychotherapeutische Intervention, die nicht losgel\u00f6st von einem psychotherapeutischen Beziehungskontext gesehen werden kann.<\/p>\n<p>Einen kleinen Einblick erhalten Sie \u00fcber einen Informationsfilm, der im Rahmen der Sendung &#8222;scobel: Suizid im Alter&#8220; erstellt wurde. Die Aufnahmen stammen aus dem Robert Bosch Krankenhaus in Stuttgart, wo der Psychologe J\u00fcrgen Spang Dignity Therapy regelm\u00e4\u00dfig durchf\u00fchrt:<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.3sat.de\/mediaplayer\/miniplayer\/?mediaID=47283\" width=\"480\" height=\"272\" scrolling=\"yes\" marginheight=\"0\" marginwidth=\"0\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/mediathek\/?mode=play&amp;obj=47283\" target=\"_blank\">Informationsfilm \u00fcber Dignity Therapy (deutsch)<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn Sie Interesse haben, Dignity-Therapy kennenzulernen, durchzuf\u00fchren oder sich mit anderen Anwendern vernetzen wollen, k\u00f6nnen Sie \u00fcber das <a href=\"http:\/\/www.patientenwuerde.de\/?page_id=113\" target=\"_blank\">Kontaktformular auf www.patientenwuerde.de<\/a> in Verbindung mit uns treten. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dignity Therapy (DT) ist eine Art Biographiearbeit, durch die W\u00fcrde mittels dreier Faktoren gest\u00e4rkt wird: Generativit\u00e4t \/ Hinterlassenschaft Essenz der Pers\u00f6nlichkeit Grundhaltung der Behandler Generativit\u00e4t \/ Hinterlassenschaft: Ein wesentliches Merkmal der DT ist die Erstellung eines Dokuments, das den Angeh\u00f6rigen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=2711\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":2677,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"sidebar-page.php","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-2711","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2711","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2711"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2711\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2815,"href":"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2711\/revisions\/2815"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2677"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2711"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}