{"id":2218,"date":"2013-12-27T23:24:12","date_gmt":"2013-12-27T22:24:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=2218"},"modified":"2018-04-04T18:34:03","modified_gmt":"2018-04-04T16:34:03","slug":"big-fish","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=2218","title":{"rendered":"Big Fish"},"content":{"rendered":"<div class='AlphabeticList'><a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1757#E'>E<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1757#H'>H<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1757#K'>K<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1757#N'>N<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1757#O'>O<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1757#S'>S<\/a> <\/div><p>USA, 2003<br \/>\nRegie: Tim Burton<br \/>\nDarsteller: \u00a0Ewan McGregor, Albert Finney, Alison Lohman, Jessica Lange, Billy Crudup, Marion Cotillard, Danny DeVito<\/p>\n<p><strong>Es gibt Fische, die kann man nicht fangen. Nicht, dass sie schneller oder st\u00e4rker w\u00e4ren als andere, sie stehen einfach unter einem gewissen Zauber<\/strong><b> <\/b><\/p>\n<p>William kennt seinen Vater Edward eigentlich gar nicht. Der hat immer nur Geschichten erz\u00e4hlt. Geschichten, die ihn als Kind fasziniert und als Erwachsenen ange\u00f6det haben. William glaubt seinem Vater kein Wort mehr. Und jetzt, wo er selbst Vater wird und sein Vater im Sterben liegt, m\u00f6chte er das wahre Gesicht seines Vaters kennenlernen. Aber sein Vater wird zornig und verweigert sich &#8211; seine Geschichten seien wahr!<\/p>\n<p>Eine der oft erz\u00e4hlten Geschichten spielt in der Kindheit Edwards: Am Dorfrand wohnte eine Hexe mit einem Glasauge, in welchem man seinen eigenen Tod voraus sah, wenn sie einen damit ansah. Und genau dies tat sie. Daher habe er, Edward, sp\u00e4ter auch nie Angst gehabt bei all den Abenteuern, da er ja wusste, dass er die Gefahr \u00fcberleben w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Auf dem Sterbebett ist Edward aber hilflos der Realit\u00e4t ausgesetzt: Seine Phantasie reicht f\u00fcr sein eigenes Sterben nicht aus (denn <i>wie<\/i> er sterben w\u00fcrde, hatte er nie erz\u00e4hlt). Und so bittet er seinen Sohn, ihm die Geschichte seines Todes zu erz\u00e4hlen. Der str\u00e4ubt sich erst, aber dann versteht er, warum sein Vater die Geschichten gebraucht hat: Dass die Geschichten ein Teil seines Vaters sind, dass Edward sich in den Geschichten bewegt wie ein Fisch im Wasser und dass er seinen Vater nur mit Geschichten haben kann.<\/p>\n<p>So vers\u00f6hnt er sich mit ihm, indem er das Ende der Geschichte seines Vaters erz\u00e4hlt und all die Protagonisten der Erz\u00e4hlungen seines Vaters aufleben l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Auf der Beerdigung begegnet William dann tats\u00e4chlich all diesen Personen. Sie sind Realit\u00e4t, wenn auch die Zwillinge keine siamesischen sind, der Zirkusdirektor nur ein Mensch und kein Werwolf und der Riese nicht gr\u00f6\u00dfer als 2,30 (aber immerhin!).<\/p>\n<p>Ein Film \u00fcber das Abschiednehmen. Abschied vom Vater, aber auch Abschied vom Wunsch, diesen anders haben zu wollen als er ist. Und somit auch ein Film \u00fcber das Vers\u00f6hnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">(Jan Gramm)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.palliativpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/big-fish.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2215 alignleft\" alt=\"big fish\" src=\"http:\/\/www.palliativpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/big-fish.jpg\" width=\"128\" height=\"182\" srcset=\"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/big-fish.jpg 494w, https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/big-fish-211x300.jpg 211w\" sizes=\"auto, (max-width: 128px) 100vw, 128px\" \/><\/a><br \/>\nBewertung: <span style=\"color: #0081ab;\"><strong>****<\/strong><\/span><span style=\"color: #dddddd;\">*<\/span><br \/>\nSehenswert<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: right;\"><a href=\"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1757\">&lt;&lt; zur\u00fcck zur \u00dcbersicht<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>E H K N O S USA, 2003 Regie: Tim Burton Darsteller: \u00a0Ewan McGregor, Albert Finney, Alison Lohman, Jessica Lange, Billy Crudup, Marion Cotillard, Danny DeVito Es gibt Fische, die kann man nicht fangen. Nicht, dass sie schneller oder st\u00e4rker &hellip; <a href=\"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=2218\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":1757,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"sidebar-page.php","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-2218","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2218","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2218"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2218\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3430,"href":"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2218\/revisions\/3430"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1757"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2218"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}