{"id":1907,"date":"2013-10-04T21:58:45","date_gmt":"2013-10-04T19:58:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1907"},"modified":"2018-04-04T18:36:44","modified_gmt":"2018-04-04T16:36:44","slug":"okay","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1907","title":{"rendered":"okay"},"content":{"rendered":"<div class='AlphabeticList'><a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1757#B'>B<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1757#E'>E<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1757#H'>H<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1757#K'>K<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1757#N'>N<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1757#S'>S<\/a> <\/div><p>2002<br \/>\nRegie: Jesper W. Nielsen<br \/>\nDarsteller: Paprika Steen, Troels Lyby, Ole Ernst<\/p>\n<p><strong>Sie ist eine gute Tochter, aber man kann ja nicht die ganze Welt retten. <\/strong><\/p>\n<p>Die Geschichte ist ganz nett ausgedacht: Ein \u00e4lterer, eigensinniger und etwas kauziger Herr erh\u00e4lt die Diagnose einer myeloischen Leuk\u00e4mie im akuten Stadium (AML) und l\u00e4sst sich von seiner Tochter \u00fcberreden f\u00fcr die letzte verbleibende Zeit zu ihr zu ziehen. Die Tochter rechnet mit drei Wochen. Das ist eine Zahl, die sie dem Arzt aus den Rippen geleiert hat &#8211; denn eigentlich wollte der keinen genauen Zeitraum nennen. Er hat dann aber doch dem konkreten und dr\u00e4ngenden Nachfragen der Angeh\u00f6rigen nicht ausweichen k\u00f6nnen. Und so kommt es zur Zahl 3. Drei Wochen noch, das ist die Essenz des Gespr\u00e4chs f\u00fcr die Tochter. Der Arzt empfiehlt, dass der Patient wenn m\u00f6glich mit der Familie zusammen sein solle. Und das macht Nete, die engagierte Sozialarbeiterin und Tochter, m\u00f6glich. So zieht der kauzige Vater ins Heim der Tochter und teilt sich Bad, Toilette, Esstisch und Fernseher mit ihr, dem Schwiegersohn und der pubertierenden Enkelin. F\u00fcr drei Wochen kann man ja auch sein Schlafzimmer r\u00e4umen f\u00fcr den alten Herrn, damit er es noch sch\u00f6n hat in seiner letzten Lebensphase.<\/p>\n<p>Nur, dass die drei Wochen vergehen und der alte Herr immer noch lebt. Es geht ihm sogar besser. Und so lebt er noch einige bis viele Wochen weiter. Hat aber inzwischen seine Wohnung gek\u00fcndigt. Und so wird das enge Miteinander dann doch etwas anstrengend mit der Zeit. Schlie\u00dflich geht der Schwiegersohn fremd und die Enkelin will ihre Spange nicht mehr. Chaosphase.<\/p>\n<p>Am Ende stirbt der alte Herr dann doch &#8211; im Krankenhaus. Und das wollte er so, weil er (wie die meisten Sterbenden) Ruhe haben wollte und ihm das Treiben in der Familie \u00fcber die Kr\u00e4fte ging. Und er hat vorher manche Dinge geregelt und das wirkt sich dann positiv auf die Familie aus, die sich \u00fcbrigens vergr\u00f6\u00dfert, weil sein schwuler Sohn Vater wird.<\/p>\n<p>Es ist weniger ein Film \u00fcber einen Sterbenden als vielmehr \u00fcber eine Angeh\u00f6rige. \u00c4rzte und Pfleger w\u00fcrden Nete wahrscheinlich als &#8222;schwierige Angeh\u00f6rige&#8220; bezeichnen. Und auch wenn der Arzt im Film durchaus noch das ein oder andere Kommunikationsseminar besuchen k\u00f6nnte &#8211; er hat es nicht leicht. Und das ist in der Realit\u00e4t sicherlich auch so: \u00c4rzte bekommen auf Grund ihrer Rolle so manches ab, wovon andere Berufsgruppen &#8211; etwa Seelsorger oder Psychologen &#8211; verschont bleiben. Nach diesem Film hat man ein wenig mehr Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">(Jan Gramm)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.palliativpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/okay.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1908 alignleft\" src=\"http:\/\/www.palliativpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/okay.jpg\" alt=\"okay\" width=\"98\" height=\"137\" srcset=\"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/okay.jpg 355w, https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/okay-213x300.jpg 213w\" sizes=\"auto, (max-width: 98px) 100vw, 98px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bewertung: <span style=\"color: #0081ab;\"><strong>***<\/strong><\/span><span style=\"color: #dddddd;\">**<\/span><br \/>\nDer Film ist wie gesagt ganz nett. Nicht der Renner, aber okay.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: right;\"><a href=\"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1757\">&lt;&lt; zur\u00fcck zur \u00dcbersicht<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>B E H K N S 2002 Regie: Jesper W. Nielsen Darsteller: Paprika Steen, Troels Lyby, Ole Ernst Sie ist eine gute Tochter, aber man kann ja nicht die ganze Welt retten. 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