{"id":1521,"date":"2013-05-10T19:06:04","date_gmt":"2013-05-10T17:06:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1521"},"modified":"2013-11-08T22:37:51","modified_gmt":"2013-11-08T21:37:51","slug":"systemisches-denken","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1521","title":{"rendered":"Systemisches Denken"},"content":{"rendered":"<div class='AlphabeticList'><a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#A'>A<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#B'>B<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#D'>D<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#F'>F<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#G'>G<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#H'>H<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#I'>I<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#K'>K<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#L'>L<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#M'>M<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#N'>N<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#P'>P<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#R'>R<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#S'>S<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#T'>T<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#V'>V<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#W'>W<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#Z'>Z<\/a> <\/div><p>Das Bewusstsein dar\u00fcber, dass das eigentlich Interessante die Art und Weise ist, wie die einzelnen Systemmitglieder miteinander kommunizieren, zeichnet systemisches Denken aus. Und: dass es im Grunde gar nichts anderes als Systeme gibt. Wir werden automatisch Teil eines Systems, indem wir mit anderen &#8222;Elementen&#8220; kommunizieren. Dadurch nehmen wir auch Einfluss auf andere und werden von anderen beeinflusst. Allein unsere Anwesenheit bewirkt schon etwas und eine Frage an den anderen stellt bereits eine Intervention dar, weil sie im anderen etwas ausl\u00f6sen, anregen, in Gang bringen kann.<\/p>\n<p>Da alles miteinander verwoben ist, kann man im Grunde nichts isoliert betrachten &#8211; d.h. man kann es, aber dann blendet man eine ganze Menge von dem aus, was wichtig zum Verst\u00e4ndnis der Situation ist. Es macht z.B. wenig Sinn, wenn wir als Behandler den Patienten aus seinem sozialen <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1519'>System<\/a> isolieren und nur ihn als Gegen\u00fcber akzeptieren, da der betreffende Mensch neben der Patientenrolle noch viele weitere Rollen inne hat und in andere Systeme eingebunden ist. Sieht der Arzt sich als &#8222;Anwalt des Patienten&#8220;, so l\u00e4uft er immer Gefahr, letztlich am Patienten vorbei zu behandeln.<\/p>\n<p>Ein Systemiker kann daher beim Erstkontakt fragen, wer in der <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1422'>Familie<\/a> am meisten darunter leidet, dass der Patient bald sterben wird &#8211; dies ist n\u00e4mlich nicht unbedingt der Patient selbst, und diesem ist dann mehr geholfen, wenn man ihn in <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1513'>Ruhe<\/a> l\u00e4sst und sich statt dessen um die Angeh\u00f6rigen k\u00fcmmert.<\/p>\n<p>Wenn der Patient &#8222;non-compliant&#8220; erscheint, oder die Angeh\u00f6rigen &#8222;schwierig&#8220; sind, ist das immer ein Hinweis darauf, dass wir etwas Wichtiges im Patienten-System \u00fcbersehen haben. Wir haben dann m\u00f6glicherweise Entscheidungen getroffen, die nicht im Einklang mit der Patientenfamilie sind. Das hei\u00dft nicht unbedingt, dass die Entscheidung selbst grunds\u00e4tzlich falsch war, aber auf jeden Fall, dass zu wenig mit der <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1422'>Familie<\/a> kommuniziert wurde. Auch am Lebensende werden wichtige und einschneidende (medizinische) Entscheidungen getroffen. Das <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1454'>Familiengespr\u00e4ch<\/a> ist daher fester Bestandteil der Palliativbehandlung.<\/p>\n<p>Da wir als Behandler nicht dem prim\u00e4ren Patientensystem zugeh\u00f6ren, dessen Geschichte nicht kennen und nur zeitweise und situations- bzw. aufgabengebunden &#8222;zugeschaltet&#8220; sind, gelten folgende Aspekte systemischer Grundhaltung:<\/p>\n<ul>\n<li>\u00a0<a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1420'>Allparteilichkeit<\/a><\/li>\n<li>\u00a0<a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1435'>Wertneutralit\u00e4t<\/a><\/li>\n<li>\u00a0<a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1511'>Ressourcenorientierung<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>A B D F G H I K L M N P R S T V W Z Das Bewusstsein dar\u00fcber, dass das eigentlich Interessante die Art und Weise ist, wie die einzelnen Systemmitglieder miteinander kommunizieren, zeichnet systemisches Denken aus. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1521\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":1229,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"sidebar-page.php","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1521","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1521","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1521"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1521\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2027,"href":"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1521\/revisions\/2027"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1229"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1521"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}