{"id":1422,"date":"2013-05-10T18:06:39","date_gmt":"2013-05-10T16:06:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1422"},"modified":"2013-05-10T18:37:38","modified_gmt":"2013-05-10T16:37:38","slug":"familie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1422","title":{"rendered":"Familie"},"content":{"rendered":"<div class='AlphabeticList'><a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#A'>A<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#B'>B<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#D'>D<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#F'>F<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#G'>G<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#H'>H<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#I'>I<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#K'>K<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#L'>L<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#M'>M<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#N'>N<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#P'>P<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#R'>R<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#S'>S<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#T'>T<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#V'>V<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#W'>W<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#Z'>Z<\/a> <\/div><p>Man unterscheidet zwischen der Herkunftsfamilie und der Familie, die man selbst gegr\u00fcndet hat. Die Herkunftsfamilie ist das prim\u00e4re soziale System, in das wir hineingeboren werden. Wir sind mit unserer Herkunftsfamilie verbunden, auch wenn die Beziehungen eher negativ gepr\u00e4gt sind oder kein Kontakt mehr besteht. Es mag daher am Lebensende auch wichtig sein, sich von einer Familie zu verabschieden, die mit Leiderfahrung verbunden war. Ob und auf welche Weise dies geschieht, obliegt allein der Entscheidung des Patienten. Unterst\u00fctzend k\u00f6nnen etwa das psychologische oder seelsorgerische Gespr\u00e4ch (Biographiearbeit, <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1450'>Dignity Therapy<\/a> etc.) sein, es kann aber auch zur Kontaktaufnahme mit der Familie kommen.<br \/>\nDie einzelnen Familienmitglieder sind auf vielf\u00e4ltige Weise miteinander verbunden, nehmen unterschiedliche Familienrollen ein. Es herrschen familientypische Kommunikationsmuster und Rollenverteilungen. Die Familie ist durch eine gemeinsame Geschichte gepr\u00e4gt, wobei auch transgenerationale Muster von Bedeutung sind.<\/p>\n<p>Es kann hilfreich sein, sich als Arbeitsmodell einen idealtypischen Verlauf einer Familienentwicklung zu vergegenw\u00e4rtigen, um die m\u00f6glichen Themen einzelner Familienmitglieder f\u00fcr die aktuelle Situation im Blick zu behalten:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.palliativpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/Familienzyklus.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1024 alignleft\" title=\"Familienzyklus\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.palliativpsychologie.de\/wp-content\/uploads\/Familienzyklus.jpg\" width=\"189\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Anmerkung zum Familienzyklus:<br \/>\nCarter und McGoldrick unterscheiden 6 Stadien der Familienentwicklung: 1. Verlassen des Elternhauses, 2. Verbindungen eingehen &#8211; Heirat, 3. Familie mit jungen Kindern, 4. Familie mit Jugendlichen, 5. Entlassen der Kinder und nachelterliche Phase, 6. Familien im letzten Lebensabschnitt.<br \/>\nDie Bedeutung des Sterbens wird dabei m\u00f6glicherweise untersch\u00e4tzt, denn der <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1527'>Tod<\/a> betrifft nicht nur die (idealtypisch) alten Eltern, sondern auch die erwachsenen Kinder und ebenso die Enkelkinder. Dies wurde in der Grafik entsprechend erg\u00e4nzt. Deutlich wird aber auch, dass eine Familie \u00fcber vielerlei Verlusterfahrungen verf\u00fcgt.<\/p>\n<p>In der palliativen Begleitung ist es wichtig, den famili\u00e4ren Hintergrund des Patienten mit einzubeziehen und die Art und Weise, wie die Familie miteinander lebt, zu respektieren. Das hei\u00dft, dass ein Behandler durchaus auf konflikthafte Themen innerhalb der Familie aufmerksam machen darf und soll (sofern diese relevant f\u00fcr die palliative Situation sind), dass er dabei aber weder \u00fcber einzelne Familienmitglieder urteilen, noch sich mit jemandem aus der Familie solidarisieren soll. Eine Haltung der Wertneutralit\u00e4t und <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1420'>Allparteilichkeit<\/a> braucht die Reflexion \u00fcber die eigene(n) Familienrolle(n), da die Dynamik einer Patientenfamilie immer dazu einl\u00e4dt, eigene unbearbeitete Themen auf diese zu projizieren (s. <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1444'>Demut<\/a>).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>A B D F G H I K L M N P R S T V W Z Man unterscheidet zwischen der Herkunftsfamilie und der Familie, die man selbst gegr\u00fcndet hat. 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