{"id":1409,"date":"2013-05-10T17:36:35","date_gmt":"2013-05-10T15:36:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1409"},"modified":"2013-05-10T18:20:55","modified_gmt":"2013-05-10T16:20:55","slug":"achtsamkeit","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1409","title":{"rendered":"Achtsamkeit"},"content":{"rendered":"<div class='AlphabeticList'><a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#A'>A<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#B'>B<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#D'>D<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#F'>F<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#G'>G<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#H'>H<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#I'>I<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#K'>K<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#L'>L<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#M'>M<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#N'>N<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#P'>P<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#R'>R<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#S'>S<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#T'>T<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#V'>V<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#W'>W<\/a> <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1229#Z'>Z<\/a> <\/div><p>statt erkl\u00e4render Worte: Du liest diesen Text auf dem Bildschirm. Nimm einen Augenblick lang wahr, wie Du sitzt. Nimm einfach wahr, ohne etwas bewusst ver\u00e4ndern zu wollen.\u00a0 Nimm den Kontakt mit dem Stuhl wahr, den Druck und die W\u00e4rme, nimm Dein Gewicht wahr, das auf die Sitzfl\u00e4che dr\u00fcckt und das von dieser getragen wird. Lenke Deine Aufmerksamkeit auf Deine F\u00fc\u00dfe &#8211; wie ist der Kontakt mit dem Boden? Welche Haltung nimmt Dein R\u00fccken ein? Sp\u00fcre in die Schultern &#8211; sind sie angespannt? Locker? Sammle Dich einen Moment in Deinem Atem: Nimm die Atembewegungen wahr &#8211; wie sich der Brustkorb mit dem Einatmen hebt und wie er sich mit dem Ausatmen senkt. Sp\u00fcrst Du die Atembewegung im Bauch? Mit jedem Einatmen hebt sich der Bauch etwas, mit jedem Ausatmen senkt er sich wieder. Und ohne die Augen vom Bildschirm zu wenden: Nimm den Raum um Dich wahr. Die Temperatur, die Ger\u00fcche, die Ger\u00e4usche&#8230; Sp\u00fcre den Raum um Dich und den Raum in Dir. Und zuletzt: Nimm Deine Gedanken wahr. Halte sie nicht fest, beobachte einfach nur, wie sie auftauchen und lasse sie dann weiterziehen.<br \/>\nNun atme ein oder zwei Mal bewusst und tief ein.<\/p>\n<p>Nun schauen Sie mal auf die Uhr: wom\u00f6glich ist viel weniger Zeit vergangen als es Ihnen vorkam. Wenn wir uns bewusst werden, was im Moment wirklich da ist, wenn wir nicht &#8211;\u00a0 w\u00e4hrend wir alle m\u00f6glichen T\u00e4tigkeiten verrichten &#8211; in Gedanken mit der Vergangenheit oder mit der Zukunft besch\u00e4ftigt sind, bekommt Zeit eine neue Qualit\u00e4t, erh\u00e4lt das Erleben eine neue Tiefe. Meistens geben wir aber unserem &#8222;Kopfkino&#8220; recht viel Raum. &#8222;Live is what happens to you while you are busy making other plans&#8220; (John Lennon). Achtsamkeit bedeutet, wieder in die Mitte des Geschehens zu gelangen. Nicht durch aktives und zielorientiertes Handeln, sondern durch &#8222;absichtsloses Wahr-nehmen&#8220; dessen, was gerade geschieht. Achtsamkeits\u00fcbungen helfen uns, mehr und mehr eine Haltung der Bewusstheit einzunehmen, uns in <a href='https:\/\/www.palliativpsychologie.de\/?page_id=1505'>Pr\u00e4senz<\/a> zu \u00fcben. Indem wir uns mit dem Hier und Jetzt verbinden statt uns mit unseren Gedanken zu identifizieren er\u00f6ffnet sich eine spirituelle Dimension.<br \/>\nEine achtsame Haltung erm\u00f6glicht uns eine unvoreingenommene Sicht auf unser Gegen\u00fcber und somit Verst\u00e4ndnis f\u00fcr dessen Motivationen, Gef\u00fchle und Bed\u00fcrfnisse. Wenn wir patientenzentriert behandeln und begleiten wollen, ist dies eine Voraussetzung.<br \/>\nNicht zuf\u00e4llig ist die &#8222;dritte Welle&#8220; der Verhaltenstherapie ma\u00dfgeblich durch Achtsamkeit gekennzeichnet (nach der urspr\u00fcnglichen &#8222;reinen&#8220; Verhaltenstherapie kam die &#8222;kognitive Wende&#8220;).<\/p>\n<p>Eine Anregung: Halten Sie heute jedesmal, bevor Sie die T\u00fcrklinke zum Patientenzimmer herunterdr\u00fccken, inne, atmen ein Mal bewusst ein und aus und sammeln sich mit dem Satz: &#8222;Gleich begegne ich einem Menschen&#8220;.<br \/>\nPr\u00fcfen Sie am Abend, ob irgendetwas an diesem Tag anders war und wie es Ihnen im Moment geht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>A B D F G H I K L M N P R S T V W Z statt erkl\u00e4render Worte: Du liest diesen Text auf dem Bildschirm. Nimm einen Augenblick lang wahr, wie Du sitzt. 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